Platzierung auf Seite 1: So beeinflussen Relevanz und Performance Ihr Amazon-Ranking

Platzierung auf Seite 1: So beeinflussen Relevanz und Performance Ihr Amazon-Ranking

SEO für Amazon und Google ähneln einander in vielerlei Hinsicht: Ob Ihr Produkt auf der ersten oder erst auf der fünften Seite der Suchergebnisse aufscheint, macht einen Riesen-Unterschied und hängt von bestimmten Faktoren ab – einige mehr, andere weniger bekannt. Prinzipiell gilt dabei: Je größer die Relevanz eines Produkts bzw. eines Suchergebnisses für die jeweilige Suche, desto weiter oben erscheint es in der Suchergebnisliste.

Ein Beispiel aus der Praxis: Gibt ein Kunde in der Rubrik Bücher „Rückenschmerzen“ in die Suchzeile ein und gibt es dann ein Buch, bei dem das Keyword „Rückenschmerzen“ im Titel und im Beschreibungstext enthalten ist, hat das Werk schon gute Chancen, in den Suchergebnissen aufgelistet zu werden. Versuchen Sie es einfach mal selbst und prüfen Sie nach, welche Suchergebnisse Ihnen angezeigt werden!

Amazon-Ranking verbessern: Zeigen Sie, dass Ihr Produkt relevant ist!

Auf den ersten Seiten enthalten alle Produkte das Wort „Rückenschmerzen“, entweder im Titel, in der Produktbeschreibung oder auch im A+ Content. Ist das nicht der Fall, handelt es sich vermutlich um „Gesponserte Suchergebnisse“.

Umgekehrt bedeutet das: Wenn Sie ein Buch über Rückenschmerzen veröffentlicht haben, aber das Wort „Rückenschmerzen“ weder im Titel noch in der Beschreibung verwenden, wird es nicht auf den ersten Seiten der Suchergebnisse bei Amazon aufgelistet werden – eine verpasste Chance!

Die Bedeutung der Produkt-Performance für Ihr Amazon-Ranking

Die zweite Einflussgröße für die Platzierung in den Suchergebnissen ist die Performance eines Produkts. Diese lässt sich im Gegensatz zur Relevanz nicht so leicht „künstlich beeinflussen“. Scheinen mehrere Produkte für eine Suchanfrage gleichermaßen relevant zu sein, ist die bisherige Performance dafür ausschlaggebend, auf welcher Position in der Liste ein Produkt landet. Das bedeutet, dass Amazons Suchmaschine für jedes Produkt eine „Such-Historie“ erstellt:

  • Impressionen: Wie häufig und unter welchen Suchbegriffen schien es als Suchergebnis auf?
  • Click-Rate: Wie viele Prozent der Suchenden klickten auf genau dieses Suchergebnis?
  • Absprungrate: Wie viele derer, die klickten, gingen sofort auf den „Zurück“-Button, weil das Produkt nicht das ist, was sie suchten?
  • Purchase Rate: Bei wie viel Prozent derer, die das Produkt anklickten, kam es zum Kauf?

Amazon verdient dann am meisten Geld, wenn viele Käufe getätigt werden – daher werden bei künftigen, ähnlichen Sucheingaben Produkte mit hoher Click- und Conversion-Rate weiter oben ausgespielt und Produkte mit schlechterer Performance rutschen im Amazon-Ranking nach unten.

Anders ausgedrückt: Klingt ein Artikel vom Titel her zunächst relevant, kann aber dann in der Detailansicht der Produktseite nicht überzeugen – beispielsweise, wenn nicht ausreichend Bilder vorhanden sind, der Beschreibungstext unvollständige Informationen enthält oder die Bewertungen zu wünschen übriglassen – wird das Produkt nicht erfolgreich sein.

Egal ob auf Amazon oder auf der eigenen Website: Bei guter Suchmaschinen-Optimierung geht es keinesfalls nur um das Texten eines SEO-Textes, es handelt sich um eine ganzheitliche Durchverkaufsstrategie von der ersten Impression bis hin zum „Jetzt kaufen“-Button. Lassen Sie uns mit einer Überprüfung Ihrer Produktpräsentation beginnen – dazu berate ich Sie gerne!

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